Blog, Homepage, Facebook Profil – Ich will ins Internet

Manch ein Kleinunternehmer überlegt erst jetzt, mit einem Auftritt im Internet zu starten. Online Erreichbarkeit, ein zusätzlicher Werbekanal, ein bestimmter Hang zum Hype sind Gründe, die häufig genannt werden. Also dann? Beginnen wir.

Blog weltweit
Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

Aber mit was? Mit einem reinen Blog? Ein Firmen-Facebookprofil? Oder doch nur die olle Homepage?
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Social Media für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Social Media für kleine und mittlere Unternehmen
Foto: Gerd Altmann  / pixelio.de
 
Die meisten aktiven Blogs sind heutzutage mit weiteren Web2.0 und Social Media Plattformen verbunden. Das hat einen guten Grund: Soziale Netzwerke ermöglichen ihren Teilnehmern einen regen und oft intensiven Austausch in Form von Beiträgen, Audio oder Videobotschaften. Soziale Netzwerke sind trotz mancher Kritik mit die am intensivsten genutzten Systeme im Internet überhaupt. Facebook, Twitter, Youtube, Xing, Clipfish, Delicious, Mister Wong, MySpace und viele viele mehr ziehen heute ein Milliardenpublikum an sich und lassen sich zudem wunderbar mit einem Blog verbinden. Man schätzt, dass allein in Deutschland rund 13 Millionen aktive Facebooknutzer unterwegs sind, Tendenz: stark steigend! Auch Twitter, YouTube und Co. sind äußerst beliebt. Soziale Netzwerke sind der Trend im Internet schlechthin.  Social Media für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) weiterlesen

Blog erstellen

Bei mir hat es ganz bescheiden angefangen. Ich war Mitinhaber einer kleinen Computerwerkstatt und als Selbständiger ist man irgendwie immer auf der Suche nach neuen Aufträgen und kostengünstigen Werbemöglichkeiten. Eine wöchentliche Zeitungsanzeige brachte uns damals bis zu  zehn Kunden, sie kostete aber bereits so viel, wie wir durch fünf Kunden einnehmen konnten. Das reichte gerade so, um unsere Kosten zu decken, mehr aber auch nicht.
 
Also nahm ich die Idee aus einem kleinen Ratgeber auf und stellte unsere Firmenwebseite zu einem Weblog um. Ein Weblog oder kurz Blog kann für kleine Unternehmen und Freiberufler enorme Zugkraft bei der Kundenakquise entwickeln, man sollte aber den damit verbundenen Arbeitsaufwand auch nicht unterschätzen. Der Erfolg beim Blog erstellen war zunächst eher technischer Natur. Wollten wir neue Inhalte auf der alten Webseite veröffentlichen, konnten dabei auch schon mal gut und gerne eineinhalb Stunden vergehen. Ich musste ständig darauf achten, dass meine Textergänzungen nicht das Layout der Webseite zerhauen. Zugegeben war der Arbeitsplatz dafür auch nicht optimal eingerichtet, aber eineinhalb Stunden, das ist für einen Selbständigen eigentlich eine Katastrophe.
 
Mit WordPress, das ist die Software, die wir zum Blog erstellen eingesetzt hatten, war ein neuer Artikel in vielleicht zehn Minuten veröffentlicht. Ich war gelinde gesagt begeistert! Ich konnte mich einfach im Web auf einer Seite anmelden, legte einen neuen Artikel an und tippte darauf los, ohne mich großartig um Layout oder sonst irgendetwas kümmern zu müssen. Dann kamen die ersten Kommentare von Kunden unterhalb des Artikels und es entstanden – wenn auch im bescheidenen Rahmen – erste Diskussionen und Dialoge. So langsam begann ich zu ahnen, welche Möglichkeiten einem das Web 2.0  bieten kann …
 
Leider blieb damals der erhoffte Push auf unsere Umsatzzahlen größtenteils noch aus. Das hatte, wie ich heute weiß, mehrere Gründe. Mangelnde Stetigkeit und Geduld, das fehlende Wissen, wie Bekanntheit im Internet erreicht werden kann, zählen dazu. Ich nenne ein Beispiel: ich habe mir sehr viel Mühe gemacht und entsprechend Zeit investiert um die ersten fünf Artikel zu schreiben. Als ich dann sah, dass gerade einmal knappe zehn Besucher auf der Webseite waren, hat mich das damals unheimlich demotiviert mit gleichem Engagement weiter zu machen. Ein großer Fehler beim Blog erstellen, wie mir heute klar ist.
 
Tatsache ist, für die meisten von uns macht es relativ wenig Sinn, mit sehr viel Liebe und Mühe Artikel zu einem bestimmten Thema zu schreiben, wenn diese hinterher von fast keinem gelesen werden. Doch man kann einiges dafür tun, um im Internet seine Leser zu finden. Diese Erfahrung habe ich dann später in meinem privaten Blog gemacht. Irgendwann kommt ein Punkt, da spricht es sich fast wie von alleine herum, dass auf einer bestimmten Webseite sehr gute Inhalte zu finden sind. Haben Sie erst einmal viele regelmäßige Leser, die zu Ihren potentiellen Kunden gehören, so haben Sie alle Möglichkeiten, diese für Ihre Produkte zu gewinnen.
 
Ich möchte Sie gerne ein Stück weit hin zu Ihrem eigenen Blog begleiten und Ihnen dabei helfen, typische Anfängerfehler und – was oft noch wichtiger ist – falsche Einschätzungen gerade während der Anfangszeit zu vermeiden. Einen Blog, verknüpft mit Elementen der Social Media- und Web2.0-Sphäre, bietet das Potential viele Interessenten auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen (siehe auch: Handwerker suchen Fans für Facebook, Handwerksblatt.de, Stand: 28. November 2010). Facebook, Twitter, YouTube oder Xing sind heute in aller Munde.
 
Einen Blog zu erstellen kann etwas Wunderbares sein, ganz gleich ob Sie ihn gewerblich nutzen wollen, ob Sie einfach über Ihr Hobby berichten, ob Sie ein politisches oder soziales Anliegen bekannt machen wollen oder ob Sie nach neuen beruflichen Perspektiven Ausschau halten. Ich möchte mich hier auf Blogs für kleine und mittlere Unternehmen im Endkundensegment konzentrieren, weil mir das Thema nahe liegt. Insbesondere die kleinen Unternehmen unter zehn Mitarbeiter und Freiberufler haben in der Regel nicht das Werbebudget, um angemessen auf sich Aufmerksam zu machen.
 
Ich bin davon überzeugt, dass wir Menschen ein natürliches Bedürfnis haben, uns mitzuteilen. Heute sind wir vielleicht zum ersten Mal nicht mehr auf zentral dominierte Medien mit ihren oft üppigen Anzeigenpreisen angewiesen. Heute können wir unseren eigenen Blog erstellen.